HIMMEL AUS GLAS

Das MAIN TRIANGEL Büroensemble in Frankfurt am Main hat eines der grössten Glasdächer der Bankenmetropole

17-12-2007

 

(Frankfurt am Main) Im neu gestalteten urbanen Quartier Deutschherrnviertel ist eine der attraktivsten Büroimmobilien Frankfurts entstanden. Das MAIN TRIANGEL ist ein außergewöhnliches Ensemble mit einem dreieckigen Grundriss. Architektonisches Highlight: der großzügige Innenhof. Dieses Atrium spielt "eine maßgebliche Rolle für Kommunikation und Begegnung", so Stararchitekt Professor Fritz Novotny, von dem der Entwurf für das MAIN TRIANGEL stammt. Um diese Funktion auch bei jeder Witterung erfüllen zu können, wurde dem Innenhof eine spektakuläre Überdachung gegeben: Mit einer Gesamtfläche von 2.290 qm spannt sie sich wie ein Himmel aus Glas zwischen den zwei Gebäudeteilen - eine der größten zusammenhängenden Glasdachflächen Frankfurts.

 

Frankfurts neue, lebendige Facette

„Bauen ist der Urtrieb des Menschen“, so Professor Hans Helmut Schetter, Vorstand der Bilfinger Berger AG, anlässlich der Feier zur Fertigstellung des MAIN TRIANGEL Rohbaus. Das sprichwörtliche Dach über dem Kopf wurde bereits vor zirka 10.000 Jahren von den Menschen der Jungsteinzeit aktiv gestaltet – zunächst aus Blättern und Holz, später aus Lehm und Stein.

 

Die Technik ist seither weit gediehen: Dächer der heutigen Zeit können atemberaubende und filigrane Konstruktionen sein. Zum Teil mehrere tausend Quadratmeter groß, überspannen sie kühn, da ohne Säulen und Pfeiler, die Atrien von Einkaufszentren und Bürokomplexen. Eines dieser spektakulären riesigen Glasdächer schützt nun den Innenhof des Main Triangel Büroensembles im Frankfurter Deutschherrnviertel. Mit einer Gesamtgröße von 2.290 qm, davon 1.860 qm Glasfläche, gehört es zu den größten frei schwebenden Dächern der Stadt und ist mehr als halb so groß wie der berühmte Platz vor dem Frankfurter Römer im historischen Zentrum.

 

Innerhalb von nur drei Monaten entstand aus rund 200 Tonnen Stahl und zirka 90 Tonnen Glas ein transparentes Dreieck, das die beiden Teile des am Mainufer gelegenen Gebäudes kunstvoll zu einer Einheit verbindet.

 

Dabei ist eine gewisse Schieflage erwünscht, denn das MAIN TRIANGEL besteht aus einem Forum mit sieben Geschossen und einem nach Osten aufsteigenden Hochhaus mit bis zu 15 Geschossen. Das dreieckige Dach steht also schräg – eine besondere Herausforderung für die Statiker von Reuter und Münch aus Rödermark. Die Ableitung des enormen Eigengewichts – plus gegebenenfalls Schnee – erfolgt über ein System von Wandscheiben und Stützen an den Innenhofseiten. Die Horizontallast, die vor allem der Wind bestimmt, wird von Dreiecksböcken und einem so genannten Aussteifungskreuz auf dem Flachbau des Forums gehalten.

 

Für die Montage der Trägerwerke, die eine maximale Trägerlänge von 60 Metern aufweisen, wurden Autokräne und Hubsteiger eingesetzt, die im Innenhof platziert waren. Das Einsetzen der 2 x 4 Meter großen Glasscheiben erfolgte mit Hilfe eines Autokrans von den Straßenseiten aus.

 

Der Ausführungsplan für das Atriumdach stammt von den Architektenbüros N+M GmbH, Offenbach, und 3H Architekten GbR, Frankfurt am Main. Für die Montage zeichnet der Main Triangel Generalunternehmer Bilfinger Berger Hochbau verantwortlich, für die Prüfstatik das Ingenieurbüro König, Heunisch und Partner, ebenfalls Frankfurt am Main.

 

 

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Florian Hirt

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(FOTO: MAIN TRIANGEL GmbH/Chris Kister)

 

MAIN TRIANGEL – Himmel aus Glas

Eine der größten zusammenhängenden Glasdachflächen Frankfurts schützt nun den Innenhof des MAIN TRIANGEL Büroensembles im Deutschherrnviertel. Mit einer Gesamtgröße von 2.290 qm ist die Fläche mehr als halb so groß wie der berühmte Platz vor dem Römer im historischen Zentrum Frankfurts.

 

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